Bankerlgespräche! Erwartetes und unerwartetes zwischen Leben_Tod_Trauer
Erwartetes
am Friedhof unterwegs sind Menschen, um Verstorbene zu besuchen, Gräber zu richten, Menschen zu treffen, Blumen abzulegen, auf kurzem Weg von A nach B zu kommen oder hier zu arbeiten
auf den Weg machten sich Helga Lackner und Monika Brottrager-Jury, um den Menschen am Friedhof Achtsamkeit entgegenzubringen und Ihnen eine kurze Unterbrechung zu bieten
auf den Weg machten sich Mitarbeiter*innen der Bestattung, um Bänke und Tische vorzubereiten
Unerwartetes
Für die Friedhofsbesucher*innen und Grabpfeger*innen
ein persönliches „Dankeschön“ in Form einer Frühlingspflanze für Ihre Erinnerungskultur
die Möglichkeit sich zu stärken durch Tee, Getränke, Mehlspeisen und den einen oder anderen Gesprächsverlauf
ihr Tun zu unterbrechen
O-Ton: „das haut mich aber jetzt um, dass mir etwas geschenkt wird“. „Das ist aber sehr nett“…
Was durften wir in den zwei Stunden, von 10.00 – 12.00 Uhr lernen:
Menschen beobachten an diesem Ort Unerwartetes mit Interesse, Wohlwollen
das gewählte Format der Bankgespräche wurde gerne im Stehformat genützt
In der angegebenen Zeit fanden ca. 20 Kontakte Kurzgespräche statt
5 Personen nützten die Gelegenheit für ein längeres Gespräch
Was haben wir noch gelernt:
Friedhofsbesuch kann zu einem fixen und wertvollen Bestandteil des Alltags von Hinterbliebenen werden
Der Friedhof ist ein Ort der Beziehungspflege
Die Notwendigkeit zum Friedhof zu gehen hilft in Bewegung zu bleiben und Kontakte zu pflegen
Frauen UND Männer lassen sich auf Gespräche ein
Menschen helfen einander
Trauernde, die sich auf den Weg machen sind offen für „zufällig Schönes“ das ihnen begegnet oder passiert
das durchschnittliche Alter der Friedhofsbesucher*innen an diesem Tag: 9.4.25: ca +65 Jahre
Trauernde sind auf der Suche nach neuen Formen des Trauerns
beim Baumfriedhof: Wie bei einem Gipfelkreuz: Ein wetterfestes Buch zum Einschreiben der Gedanken wäre fein